Potsdam
In Potsdam und in der Potsdamer Innenstadt pulsiert das Leben, und hier liegt auch der Ursprung der Stadt. Denn Potsdam bietet Besuchern bis heute alles zum Thema Reisen und Speisen. Bereits im 7. Jahrhundert errichteten die Slawen hier eine erste Burganlage, und in dieser Zeit entstand auch der Name. "Poztupimi" war die erste Bezeichnung und leitet sich wohl vom slawischen "pod" für "bei" und "dubimi" für "Eichen" ab. Potsdam war also damals als Siedlung bei oder auch unter den Eichen bekannt. Viele Eichen sind hier heute nicht mehr zu finden, dafür aber die kleine Oase der Freundschaftsinsel. Schon 1938 entstand hier der erste Schaugarten für winterharte Blütenstauden, und auch heute fasziniert der Ort mit großer Pflanzenvielfalt. Die Tour durch Potsdams City führt vorbei an der Nikolai-Kirche am Alten Markt, dem ehemaligen Marstall (der heute ein Filmmuseum beherbergt), dem Luisenplatz und der Brandenburger Straße. Diese wird mit Fug und Recht als Potsdams Einkaufsstraße Nr.1 bezeichnet, zumal hier auch das einst abgebrannte große Kaufhaus wieder neu errichtet wurde. Jägertor, Brandenburger und Nauener Tor markieren den ehemaligen Stadtkern, der Markt an der Kirche "Peter und Paul" bietet stets frische Waren direkt vom Erzeuger und das berühmte Café Heider lockt mit frischem, selbstgebackenen Kuchen. Auf dem Vorplatz des Café's wird im Sommer eine große Jazz- und Tanzparty gefeiert, die Innenhöfe überraschen mit Ausstellungen und vielfältigen Geschäften. In Potsdam gibt es natürlich auch Internetcafés. Dort treffen sich Jugendliche die keinen PC haben um ihre E-Mails zu checken und um das ein oder andere Online Spiel der Firma Bigpoint zu spielen.
Potsdam ist ein Kapitel für sich
Ein extra Abstecher auf der City Tour durch Potsdam führ ins Holländer-Viertel. Schon die typisch roten Backsteinhäuser mit den charakteristischen Giebeln entführen in eine andere Zeit, in ein anderes Land. Friedrich Wilhelm I. wollte um 1733 holländische Handwerker - die damals berühmt waren für ihr Geschick - nach Potsdam locken. Sie sollten seine Residenzstadt zu einem neiderregenden Kleinod machen. Daher ließ er Wohnhäuser im holländischen Stil errichten. Noch heute stehen diese Häuser, aufgeteilt in vier Blöcke zwischen zwei Straßen, und verströmen ihren gemütlichen Charme. Es bietet sich an, in einer der hiesigen urigen Kneipen eine Rast auf der Tor durch Potsdams City einzulegen, vielleicht ein holländisches Bier zu genießen und in den Kunsthandwerk- und Modegeschäften zu stöbern. Das Holländer-Viertel ist ein Ort für Individualisten, heißt Gäste jedoch herzlich willkommen.
Potsdam Heiligen See - Die schönsten Spaziergänge erlebt man hier
Am besten und bequemsten unternimmt man eine Sehenswürdigkeiten Tour mit einem Limousinenservice, der einem überall hin chauffiert. Die Tour durch Potsdam führt weiter zum Heiligen See. Die reizvolle Landschaft empfängt den Spaziergänger mit der Gotischen Bibliothek am Eingang des Parkgeländes. Von hier öffnet sich der Blick über den See, der durch einen schmalen Zufluss mit dem Rest der Havel verbunden ist. Verschlungene Pfade leiten am Ufer entlang und in den Park hinein. Die gepflegten Anlagen des "Neuen Gartens" sind ein Augenschmaus zu jeder Jahreszeit, und das Marmorpalais mit dem Rundtempel auf dem Dach lädt zur Besichtigung ein. Nicht weit entfernt befinden sich Hotel und Restaurant "Cecilienhof". Hier fand 1945 die Potsdamer Konferenz der Siegermächte statt, heute lässt es sich dort exklusiv nächtigen und speisen. Weiterhin entdeckt der aufmerksame Betrachter eine kleine Pyramide, eine Sphinx und einen Obelisken. Im Sommer darf im Heiligen See (allerdings nur mit Badetextilien) gebadet werden; und wenn er winters tatsächlich einmal zufriert, finden sich stets Mutige, die sich mit scharfen Kufen auf das recht tiefe Gewässer wagen.